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Jahreswechsel in Hamburg oder unsere 1000.

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und da wir beide sowieso bis zum 30. bzw. 31. arbeiten mussten, stand dieses Jahr nur ein Kurztrip an.

Hamburg – Silvester schön am Hafen mit „doppeltem“ Feuerwerk und hoffentlich weniger Böllern (Nochmal ein blaues Auge? Nein, danke.)

Bereist die Anreise versprach recht abwechslungsreich zu werden, ca. 10 Tradis sollen hier für uns „along the route“ noch liegen.

Freitag, 12.30 Uhr gings dann los.

Endlich wieder cachen! Durch die Schneemassen der letzten Wochen war das hier bei uns eher ein Ding der Unmöglichkeit. Zum Glück kleben Autobahnmikros ja nicht nur an komplett vereisten Leitplanken, so das wir auf dem Weg nach Hamburg insgesamt 6 Dosen sammeln konnten.

Die Zeit war optimal ausgereizt un wir schlitterten fünf Minuten vor Rezeptionsschluss in unser Hotel.

Vor dem Event, der um 23.30 Uhr beginnen sollte, wollten wir noch dem Schotten einen Besuch abstatten, gaben aber nach dem dritten Laden auf.  Alle zu. Komisch, da der 31. doch ein ganz normaler Arbeitstag ist. Auf dem Weg von einem Mc zum nächsten haben wir dann wenigstens noch 2 Tradis mitgenommen.

Nun wurde die Zeit aber doch langsam knapp. Unseren Informationen zu folge sollte die Köhlbrandtbrücke erst ab 23 Uhr gesperrt werden, im Radio wurde aber etwas von 22. 30 erzählt.

Egal. Die Essenspläne wurden auf später vertagt (immerhin hatten wir frische Thüringer Roster im Gepäck) und wir machten uns auf gen Eventort.

An den Parkkoordinaten für GC2GZMD waren wir zunächst etwas unsicher. Überall Container und Krähne … nicht das wir mal wieder auf einem Betriebsgelände gelandet sind. Da wedelten auch schon Taschenlampen von links, zum Glück nicht die Hafenpolizei sondern Kaua und mschelter, die uns flugs auf den Parkplatz winkten. Da hatten wir gleich die richtigen Leute mit dem Grill gefunden!

Gemeinsam machten wir uns auf zum 1, 4 km entfernten EventOrt. Unterwegs trafen wir Curly-Balu und nocava und konnten zusammen auch noch einen FTF abstauben. Gegen 22. 40 Uhr kamen wir dann abgekämpft an und richteten uns ersteinmal „häuslich“ ein. Die Würste brutzelten auf dem Grill, der Sekt wurde sicherheitshalber schon mal entkorkt und als o Uhr das Nebelhorn eines nahen Frachters ertönte, konnten wir alle anstoßen. Prost Neujahr!

Feuerwerk im Wert von sicherlich einigen „Topo-Karte Deustchland“ wurden in den Himmel geschossen und gegen zwei Uhr in der Früh machten wir uns auf  zurück ins Hotel.

Am Samstag stand Sightseeing Hamburg auf dem Tagesprogramm. Und wie kann man das besser verbinden als mit den vier gelösten Mysteries in HH´s Innenstadt?  Leider lag da auch eine Menge Tradis auf dem Weg, so das sich die Fahrt immer wieder auf unerklärliche Art und Weise verzögerte. Unser Navi haben wir auf jeden Fall zur Verzweiflung getrieben.

Hervorzuheben ist hier auf jeden Fall eine kleine Serie von sieben Caches auf dem Gelände des Klinikum Eppendorfs. Angefangen beim Listing über die schön gestalteten Verstecke und Dosen wusste diese Serie zu gefallen und zu begeisern.

Und so kommt man schneller als gedacht an die 999 Funde…. und der 1000.?

Beim Event am Vortag wurde uns von mehreren Seiten der Cache  GC18182Voss – Margarine von mystphi ans Herz gelegt. Skurille Geschichte, schöne Stages und ein Final …. offensichtlicher geht´s nicht.  Das macht natürlich neugierig und wir haben diese, unsere 1000., nicht bereut. Leider wäre hier fast jedes Wort über das Final ein Spoiler, der die Überraschung verderben würde. Deshalb hier nur das: Es war hammergeil!

Leider war das der einzigste Cache des Owners auf unserem Trip, aber beim nächsten Besuch stehen die ganz oben auf unserer Liste.

So konnten wir gegen 22. 30 Uhr mit 1000 Caches im Gepäck müde, aber zufrieden, zurück zum Hotel schlittern.

Sonntag waren dann noch zwei weitere zentrale Mysteries auf unserer Karte und der eine oder andere obligatorische Tradi. Nach einem Besuch beim „Alten Schweden“ mussten wir uns leider auch schon wieder auf den Heimweg machen.

Auch hier warteten wieder Dosen am Wegesrand. Zum Glück, den bei 25 km zähfließenden Verkehrs ist man über jede Möglichkeit zum Beine vertreten dankbar.

Hier hat uns besonders dieser Cache gereizt: GC2CV99 Verklemmte Rohrpost. Auch wenn der Ort selber nicht so spektakulär ist wie man vielleicht meinen möchte, macht die Dose das auf jeden Fall wieder wett!

Schlussendlich konnten wir am Sonntag gegen 22 Uhr das Auto vor unserem Haus parken und mal wieder geschafft, aber glücklich nach Hause gehen.

Statistik:

  • ca. 1000 km
  • 25 km Stau
  • 6 Autobahnen
  • 90 Caches
  • eine Verletzung (mal wieder Ratterine)

 

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Unsere 900 – oder einfach genial!

Neunhundert Caches. Das musste natürlich wieder etwas besonderes werden. Nach diversen Feierlichkeiten zusammen mit unseren Cacherfreunden, dem errorkommando, machten wir uns also auf zum Nacht-LP: Hummelshain (GC2FZZ2)

Und wir waren .. sprachlos. Ein extrem geiler Cache, der des Nächtens umso gruseliger ist. Zur Verdeutlichung (und weil ich irgendwann schreibfaul werde) hier unser Log:

900 Founds!
Das sollte natürlich wieder ein besonderer Cache werden und wir wurden hier auf keinen Fall enttäuscht. Zusammen im bewährt / beliebten Team mit dem errorkommando hatten wir uns diesen Cache als krönenden Abschluss unserer heutigen Feierlichkeiten herausgesucht.
Durch diverse Nebelbänke und Rehe auf der Fahrbahn waren unsere Sinne schon bis zum Anschlag geschärft als wir gegen 23 Uhr an der Location ankamen. Also die besten Voraussetzungen um den Freunden zur späten Rettung zu eilen.
Nachdem auch wir kurz etwas irritiert durch das Licht im Schloss waren, wurden kurzerhand alle Lichter unsererseits gelöscht und wir schlichen in gespenstiger Dunkelheit („Vorsicht Stufen!“) zur ersten Stage.
Hier übermannte uns eine kurze Müdigkeit, die aber schnell niedergerungen wurde und auf gings zur nächsten Station. Wir gaben uns sozusagen „die Klinke in die Hand“.
Angekommen ein kurzer Schreckensmoment, bei uns funktionierte Station zwei scheinbar wie vom Owner böse erdacht. An der Stelle schon mal ein großes Lob. An der nächsten Station wurde nun erstmal ausgelost, wer die Tür öffnen soll…. der mit der großen Klappe? Oder der mit dem Special-Tool? Schlussendlich löschten wir die Lichter, öffneten die Tür und ….. .. leider nichts. Station drei funktioniert, wie von Vorcachern bereits beschrieben, leider nicht mehr. Vielleicht der Akku alle? Schade, schade. Aber mit der richtigen Intonierung („AaahhhHHH!“) konnten wir unseren Adrenalinspiegel auch so in die Höhe treiben und so ging es gut gepuscht auf die restlichen Freunde zu finden.
An der nächsten Station wurde erstmals unsere Kletterfreude gefragt, Knochenverbiegend kamen wir am „Opfer“ an, konnten aber im Moment nicht viel für ihn tun außer Luft zufächern und gut zureden. Manchmal soll das ja auch helfen. Dann der Hint für die nächste Stage: Ganz schön gewagtes Unterfangen der Freunde. Tollkühn verfolgen wir den Plan, übersahen aber leider einen Hinweis für´s Final, der sich fies in der Schachtel versteckte so das wir der Station am Ende noch einen Besuch abstatten mussten.
Okay, die Tools hatten wir jetzt, auf zum finalen Spektakel! Wenn nur das Bein nicht so schmerzen würde! Zum Glück fanden wir passendes Equipment, so das sich unsere anfängliche Befürchtung einer Amputation aufgrund eines gefährlichen Wundbrandes nicht bestätigten. An der letzten Stage angekommen, schlichen sich kurz Zweifel in unsere adrenalingepuschten Hirne. „Geht das überhaupt? Hilft mir danach ein Chiropraktiker und zahlt das die Kasse?“ Der gemeine letzte Hint wurde dann doch durch einen kriechenden Ratterich ans Lampenlicht befördert und so konnten die Finalkoordinaten fast ermittelt werden.
Nachdem wir unsere Tools wieder an Ort und Stelle verbracht hatten und die fehlende Info aus einer anderen Stage hatten, konnte sich auch die Dose nicht lange vor dem (Katzen)Auge verstecken. Müde, aber trotzdem glücklich, den Freunden zur Freiheit verholfen zu haben, schrieben wir unsere Einträge gegen 2 Uhr 17 (man beachte die Zeitumstellung, also laut GPS um 1 Uhr 17) und verließen, nur beschienen durch einen halben Mond, die Location.
Schnell das Navi an, laut dem wir schon vor 12 Minuten zuhause hätten sein sollen (siehe Logzeit!), und nach weiteren vier Rehen und einem Fuchs gegen Viertel Vier (oder Drei) kaputt aber höchst zufrieden Zuhause angekommen.Fazit: Ein extrem geiler Cache, höchstes Lob an die Owner! Die einzelnen Stationen sind mit viel Liebe zum Detail und Fertigkeit ausgearbeitet, so macht Cachen Spaß! Schade nur, das einige Stationen nach nur einem Monat und dreißig Teams schon arg lädiert sind.

 
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Verfasst von - 31. Oktober 2010 in Uncategorized

 

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Neue Cacheverpackung?

Pfui – Plastetüte war gestern, neuerdings werden die Dosen zur Tarnung in Damenstrümpfe eingewickelt. Die Farbe ist sicherlich dienlicher als das schreiende Rot einer Aldi Tüte, aber ob´s einen wirklichen Nutzen hat? Zumal besagte Dose in einem kleinem Holzkasten versteckt lag…

 
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Verfasst von - 30. Oktober 2010 in Uncategorized

 

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Köln: Weiterbildung vs. GC

Der Mensch möge sich weiterbilden und so war das auch bei Ratterine mal wieder der Fall.

Diesmal stand Köln auf dem Programm – Schnell im Internet recherchieren: Cachedichte okay? Alles klar, wir fahren!

Schon im Vorfeld wurden Fragezeichen getilgt, Multibeschreibungen ausgedruckt, ein geeignetes Hotel in der Innenstadt gesucht und, und, und. Schlussendlich war der Tag dann gekommen, Cologne is calling! Aber davor hat der Meister noch die Pflicht gesetzt und die enthielt unter anderem erstmal eine fast sechsstündige Zugfahrt. Aber auch hier sorgt die Deusche Bahn für Abwechslung. Und sei es nur das „eigene“ Englisch der DB´ler.

Mit gehörig Druck auf den Ohren (muss das bei 270 km/h so sein?) kam ich dann in Köln an und verschwand schwupps, auf einem anderen Gleis. Diesmal aber nur eines Caches wegen: GCXQGE

Dann aber erstmal ab zum Hotel bevor der Rucksack noch zu einer „gesunden“ Haltung führt! Dort angekommen, erstmal das wirklich schmale Zimmer bezogen und dann gleich wieder los. Der Schotte keine 100 m entfernt (obwohl ich nach einem Tag bemerken sollte, das das hier normal ist), also war die Verpflegung schon mal geklärt (ächs!). Der nächste Multi etwa 200m : GC16XHH.

Abends fand ich mich 20 Caches reicher, um einige mm Schuhprofil ärmer und äußerst kaputt wieder in meinem niedlich winzigen Hotelzimmer ein. Das Bad ist wirklich nicht für Personen über Größe M gemacht, sollte in der Zimmerbeschreibung Platz finden. Am nächsten Tag stand dann erstmal das Weiterbilden an, also Wecker stellen und ab in die Federn.

01.10.10 6.30 Morgens: Juhu, kein Regen! Das Wetter sieht zwar nach wie vor grau aus, aber der Regen hat endlich aufgehört! Auf dem Weg zum Tagungsort dann auch gleich noch einen weiteren Cache mitgenommen: GC20468

Und auch in der Mittagspause war ich nicht ganz untätig: GC1C192, GC1BRHW.

Nachmittags dann mit der Bahn zurück in die Innenstadt, Richtung Dom und Hohenzollernbrücke. Aber der eine oder andere Umweg musste da schon drinnen sein: GC24H1E und GCZ8MR.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Dom angekommen erstmal staunen. Man kann ja denken, was man will. Aber beeindruckend ist dieses Bauwerk auf jeden Fall. Also schnell ein paar Fotos geschossen, unter anderem für diese beiden Caches: GCZ8H7 und GC5B4A

Dann hinein, nicht zuletzt um die Stationen einer Letterbox GC1BAYV zu finden. Leider blieb mir der Zugang zu zwei Stationen verwehrt. Die erste, eine Kapelle, aufgrund eines Gottesdienstes, die andere, der Domherrenfriedhof, aufgrund einer etwas eigenen, älteren Dame. Zum Glück hat hier der Owner an alle Eventualitäten gedacht und wir durften trotzdem loggen.

 

Dann weiter zur Hohenzollernbrücke. Seit einigen Jahren auch als Liebesbrücke bekannt. Primäres Ziel war es hier, ein Schloss für ein befreundetes Cacherpaar anzubringen, welche genau an diesem Tag heirateten. Der Teil war auch schnell erledigt, die neugierigen Fragen der Passanten beantwortet und es konnte weiter gehen. Immerhin gibt es auf der Brücke auch noch zwei Caches zu heben! Einmal GC2EJCE (welcher noch „relativ“ einfach zu finden war) und dann noch GC1NVXJ (keine Chance, es waren so viele Schlösser, da das richtige herauszufinden… Respekt! Die D – Wertung müsste vielleicht mal angehoben werden… ;))

 

 

Schlussendlich dann noch mit ein paar Tieren gesprochen (eine Feldmaus, welche auf einer Dose saß, ein paar Kaninchen, eine rießige Spinne(GC1HPPG) und schlussendlich eine mich begleitende Taube) und nach kurzem Besuch beim Schotten todmüde ins Bett gefallen.

Über Nacht hat man schon gehört, das es wieder anfängt zu regnen, also gleich die besten Voraussetzungen für Samstag!

Morgens dann wieder das gleiche Spiel, Mittags  wieder zwei Caches, Nachmittags dann auf Richtung City (der Melaten war zwar direkt am Tagungsort, aber durch das Wetter war eine Fotorunde mit dem dazugehörigem Cache leider nicht drin) und mit der schweren Krackse auf den Schultern noch die letzen vier Caches gemacht bevor es wieder auf Richtung Heimat ging.

Alles in allem war es ein ausbaufähiger Kurztrip, auch wenn ich es mit 47 Caches etwas übertrieben habe. Köln ist schon sehenswert, (leider viel Baumaterial der 50er und 60er Jahre, bei einer Zerstörungsrate von 90% im WW2 aber auch kein Wunder)  durch die einzelnen Caches habe ich aber sicherlich interessantere Orte gesehen als durch einen Reiseführer. Auch die Cacheverstecke waren oftmals originell und nicht nur olle Filmdosen, wie man ja oft in der Innenstadt vermutet. Hut ab.

Wir kommen auf jeden Fall wieder, es sind noch ein paar blaue Fragezeichen offen… 😉

 
 

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Dosentest

Bevor es in die Wildniss geht, wird die neue Dose zuhause einem Alltagstest unterzogen und auf Herz und Nieren getestet…… (falls jemand Probleme hat, das Gerät zu identifizieren, es handelt sich hier um unseren Kühlschrank ;))

 
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Verfasst von - 13. September 2010 in Uncategorized

 

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